Was Du heute nicht kannst besorgen, dass verschiebe mit ruhigem Gewissen auf morgen.

Stressmanagement in Bildungseinrichtungen einführen, denn nur Eustress macht glücklich.
Die Fortbildung zeigt, wie das Team vom Stress gesunden kann.
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Was ist Eustress?

Die Vorsilbe „Eu“ stammt aus dem Griechischen und bedeutet „gut“, „leicht“, „wohl“, „richtig“ ... Der Name „Eugen“ heißt wohlgeboren, edel – von edler Herkunft. Eustress ist positiver Stress. Es ist der körperlich-seelische und geistige Zustand, der auftritt, wenn Menschen auf positive Art und Weise herausgefordert sind. Die Herausforderung kann leicht zur Überforderung werden, dann kippt es in Distress, der auf Dauer sehr ungesund ist. Beispiele von Eustress: Euphorie, Nervosität, Lampenfieber, Freude über eine bestandene Prüfung, über die Geburt eines Kindes, über einen neuen Job. Eustress erhöht die Aufmerksamkeit und lockt die maximale Leistungsfähigkeit des Körpers heraus. Eustress in der richtigen Dosis ist der Erfolgsgarant für den Beruf. Menschen sollten immer ihr Bestes geben und ausgelastet sein, jedoch ohne überbelastet zu sein oder sich selbst zu stark unter Druck setzen. Zu hoch gesetzte Ziele sollten korrigiert werden dürfen.

Inhalte der Fortbildung

  1. Das inklusive und organisierte Team
  2. Stressmanagement – Faktoren zur Stressreduzierung und -bewältigung im Team finden
  3. Ressourcenmanagement
  4. Arbeitsorganisation
  5. Reflexion und Organisation des Tagesablaufs
  6. Zeitmanagement
  7. Verschiedene Methoden
    Zeit-Glaubenssatzänderung
    Das Paretoprinzip- Die 10 Minuten ALPEN-Methode
    Das EISENHOWER-Prinzip
    Work-Life-Balance u. a.
  8. Belastung: Arbeitsaufgaben/-organisation – Umgang mit Kritik

Was ist Flow nach der Positiven Psychologie?

Flow wird als ein beglückend erlebtes Gefühl eines mentalen Zustandes völliger Vertiefung (Fokussierung der Aufmerksamkeit) und restlosen Aufgehens in einer Tätigkeit (Absorption) beschrieben, die wie von selbst vonstatten geht. Es ist wie ein Tätigkeitsrausch voller Schaffenskraft mit Funktions- und Gestaltungslust.
Der Glücksforscher Mihály Csíkszentmihályi, Schöpfer der Flow-Theorie, entwickelte diese aus der Beobachtung verschiedener Lebensbereiche (Chirurgen und Extremsportler). Seine Theorie wird in der Glücksforschung und auch im Stressmanagement eingesetzt. Flow entsteht, wenn weder Überforderung noch Unterforderung stattfinden. Also es ist etwas genau dazwischen.

Kriterien für Flow nach Mihály Csíkszentmihályi


Wer Freude und BeGEISTerung in seiner Arbeit verspürt, steht permanent im Flow des Eustresses.

Flowkriterien:
Das Zusammensein mit glücklichen Menschen; wenn Menschen Interesse zeigen an dem, was Menschen sagen und wenn Menschen als „sexuell-attraktiv“ und „sympathisch“ wahrgenommen werden. Vgl.: Das Geheimnis des Glücks, 1999, S. 199.
  1. Welche Menschen geben Ihnen ein gutes Gefühl?
  2. Beschreiben Sie, was genau diese Menschen tun?
  3. Welche Ressourcen haben diese Menschen?
  4. Sind Sie selbst ein Mensch, der Flow weitergibt? Wie fühlen Sie sich dabei?
  5. Was tun Sie konkret, wenn Sie Flow empfinden und wie können Sie dieses Gefühl noch verstärken?
  6. Wenn Sie aktuell nicht in dem Maße Glücksflow ausstrahlen bzw. weitergeben können, wie genau könnten Sie ein solcher Mensch in absehbarer Zeit werden?
  7. Wie wollen Sie in einem halben Jahr sein? Wie könnten Sie diese Flow-Ressourcen der anderen für Ihre eigene Flowerfahrung nutzen?
Siehe Csíkszentmihályi, M. (2004): Flow im Beruf. Das Geheimnis des Glücks am Arbeitsplatz. Klett-Cotta, Stuttgart.

Präsentation Stressmanagement, Zeitmanagement und Arbeitsorganisation


Zu "Arbeitsorganisation und Stressmanagement in Bildungseinrichtungen" können Sie folgende Präsentation herunterladen. Viel Glücksflow beim Durchlesen.


"Wenn ich stehe, dann stehe ich.
Wenn ich gehe, dann gehe ich.
Wenn ich sitze, dann sitze ich.
Wenn ich esse, dann esse ich.
Wenn ich spreche, dann spreche ich."

Da wandten die Fragestellerinnen ein: "Das tun wir doch auch.
Aber was machst du noch darüber hinaus?"
Sie sagte wiederum: "Wenn ich stehe, dann stehe ich.
Wenn ich gehe, dann gehe ich.
Wenn ich sitze, dann sitze ich.
Wenn ich esse, dann esse ich.
Wenn ich spreche, dann spreche ich."
Wieder entgegneten die Fragenden:
"Das tun wir doch auch."
Da sagte die Frau: "Nein, wenn ihr sitzt, dann steht ihr schon,
Wenn ihr steht, dann lauft ihr schon,
wenn ihr lauft, dann seid ihr schon am Ziel ..."

Abgewandelt aus: Schneider, Holle (1989): Anstöße. Für lebendige Gespräche in Frauengruppen. Thematische Anregungen und methodische Hilfen, Düsseldorf: Klens-Verlag entnommen aus dem DJI-Curriculum vom Deutschen Jugendinstitut – Qualifizierung in der Kindertagespflege, Das DJI-Curriculum „Fortbildung von Tagespflegepersonen“ von, Karin Weiß, Susanne Stempinski, Marianne Schumann u. a. Klett/Kallmeyer, Nr. 45, S. 5 – Aus welchen Quellen schöpfe ich?

 

Bildungsinstitut für Empathie
Theresia Friesinger
Keltenstraße 69
72160 Horb am Neckar
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