Hilf mir, es selbst zu lösen.

Hier finden Sie eine große Auswahl an Themen mit vielen anschaulichen Bildern, Arbeitshilfen und anschaulichen Methoden wie die Tintenfischmethode:
Tintenfisch

Offene Pädagogik

Offene Pädagogik ist oft ANDERS als gedacht
... nichts bleibt, wie es ist.

„Die einzige Konstante in der Offenen Arbeit ist die Veränderung.“
Beate von Lienen aus Tunglen – Leitung als Oldenburg, die schon vor 30 Jahren ins offene Konzept startete und immer noch nicht angekommen ist, weil die Offene Pädagogik kein Ziel hat ... Die Offene Pädagogik wird immer nur werden und nie SEIN.

Vertrauen in die Offene Pädagogik muss wachsen, weil es mit dem Vertrauen im Team und mit uns selbst einhergeht.

Die Präsentation zur Fortbildung "Offene Pädagogik" können Sie hier herunterladen.
Offene Paedagogik Seite 01Offene Paedagogik Seite 04Offene Paedagogik Seite 06

Bildungs- und Lerngeschichten

Gluecklich

„Ich wünsche Dir genug!“

Sybille Haas plädiert für eine lebendige Arbeit mit Bildung- und Lerngeschichten, in denen Gefühle und Vermutungen, Überraschungen und achtsame Reaktionen im Alltag sowie eine forschende, wertschätzende Haltung der pädagogischen Fachkräfte eine Rolle spielen.

„Probieren Sie es aus“, waren ihre Worte in Öhringen. „So wichtig die Zuwendung zum Kind ist – ebenso wichtig ist die Zuwendung der Erzieherinnen zueinander. Es gibt Erzieherinnen, die gut schreiben können, andere nicht. Sie sollen nicht auf das Schreiben verzichten, sondern den Mut haben, es dennoch in ihrer eigenen Weise zu tun, denn es gibt keine objektiven Lerngeschichten. Es geht nicht um richtig oder falsch, sondern um Eindrücke, Reflexionen und Gefühle.“ Julie Killick

Meine langjährigen Beobachtungen und Forderungen decken sich mit denen von Mariele Diekhof, die ebenso in der Fortbildung für Erzieher/innen und Kita-Leitungen tätig ist. Sie sagt: „Über 80 % der Erzieherinnen fühlen sich durch den energie-fressenden Schreibaufwand gestresst.“ Sie zieht zum Beleg eigene Umfragen aus ihren Seminaren heran. Sie wünscht sich, dass während der Ausbildung mehr Wert auf professionelle Beobachtung (im Sinne von Achtung) und effektive, aber wenig zeitaufwendige Dokumentation gelegt wird.
Wendy Lee sagt dazu: „Leiten mit Herz und Seele durch Wunder, Werte, Wohlbefinden, Weiterentwicklung.“ Sie steht für die vier Ms, auf Deutsch die vier Ws:
  1. Magic – Wunder
  2. Morals – Werte
  3. Mobilise – Weiterentwicklung
  4. Merritment – Wohlbefinden und Freude am Arbeitsplatz
Der neue Zugang klärt alte Fragen:
  1. Braucht es immer drei Lerngeschichten?
  2. Braucht es dabei immer einen roten Faden?
  3. Muss ich erst mit dem Team die Lerngeschichten besprechen/analysieren, bevor ich sie den Kindern vorlese?
  4. Dürfen Kinder bei den Inhalten mitbestimmen?
  5. Darf ich meine Beobachtung unterbrechen, wenn das Kind während der Beobachtung mit mir spricht? Wie binde ich die Interaktion evtl. in die Bildungs- und Lerngeschichte ein? Wann ist es sinnvoll und wann nicht?
  6. Was sind Kriterien einer partizipativen Bildungs- und Lerngeschichte?
  7. Muss es immer ein besonderer Moment sein?
Vorteile des neuen Zugangs:
  1. vereinfacht die Struktur und vertieft die Beobachtung
  2. setzt sich stärker mit dem Untergrund des Eisberges auseinander
  3. Das Wie ist wichtig, aber auch das Warum. Warum tut das Kind es gerade so und nicht anders?
  4. mehr Spaß an der Umsetzung, weil die Wichtigkeit der Lerndispositionen eine neue Qualität bekommt - Nicht nur die Frage: "Was ist eine Lerndisposition?" wird besprochen, sondern auch, warum es wichtig ist, zu wissen, was eine Lerndisposition ist und was sie beim einzelnen, besonders bei Kindern bewirkt.
  5. Durch den vereinfachten Zugang ist für jeden Lerntypus etwas dabei.
Die Präsentation zur Einführung der Bildungs- und Lerngeschichten können Sie hier herunterladen, ebenso die 12 Qualitätsschlüssel zur deren Implementierung.

Im Folgenden gehe ich auf drei Fragen ein:
  1. Wo gibt es Unterschiede in der Umsetzung der „Learning stories“?
  2. Was sind aus meiner Sicht unverzichtbare Inhalte einer mehrtägigen Fortbildung oder eines Lehrgangs (Umfang bis zu 10 Tage) zu den „Learning stories“?
  3. Welche Kompetenzen/Fertigkeiten werden mit den Inhalten vermittelt?
Das Lernen feiern

1. Wo gibt es Unterschiede in der Umsetzung der „Learning stories“?
  • zu detaillierte oft zu penetrante Vorgehensweisen, nach welchen Kriterien pädagogische Fachkräfte zu beobachten haben.
  • zu strikte Vorgaben: drei Bildungs- und Lerngeschichten für den sogenannten roten Faden - Geht es immer um den Faden oder geht es um das Kind in der jeweiligen Bildungssituation? Kindliche Verhaltensmuster sind zwar logisch, aber nicht immer.
  • Es gibt oft Blockaden beim Schreiben. Vermittlung: Was ist eigentlich die ESSENZ (siehe die vier Ws) von Bildungs- und Lerngeschichten? - keine einheitliche Vermittlung über diese Essenz
  • Oft werden die Zusammenhänge mit anderen Konzepten nicht vermittelt und die pädagogischen Fachkräfte „fühlen“ sich mit diesem Konzept wie im luftleeren Raum. Das anfängliche Feuer erlischt schnell. Die Frage muss in den Einrichtungen individuell geklärt werden: Wie bleibt das Feuer beständig?
  • Durch das viele Schreiben bleibt das Thema oft auf der Strecke: Pädagogische Fachkräfte können nach meiner Erfahrung meistens mit ihren Beobachtungen nicht das anfangen, was sie sich wünschen. Beispiel: "Kind legt Stift rechts rum, Stift fällt runter, hebt Stift auf ..." Es entgeht ihnen dabei das Wesentliche.
  • Assoziatives und herzerfülltes Beobachten ist wichtigter als "schreiben, schreiben, schreiben".
  • Nach meiner Erfahrung wird das Thema oft zu oberflächlich vermittelt. Es braucht mehr Tiefe:
    WARUM tut es das Kind und nicht nur WIE?
    Welche Bedürfnisse hat das Kind, wenn es etwas tut?
    Was braucht das Kind wirklich?
    Wie kommt die Fachkraft zu Hintergrundinformationen (auch kulturelle)?
    Was ist alles unter dem Eisberg?
2. Was sind aus meiner Sicht unverzichtbare Inhalte eines Lehrgangs
(Umfang von bis zu 10 Tagen) zu den „Learning stories“?

  • Die wertschätzende partizipative Haltung – Pädagogik der Achtung nach Janusz Korzak
  • stärkere Schulung der selbstempathischen Kompetenzen der pädagogischen Fachkraft: "Spiele!", "Bereite anderen Freude!", "Sei präsent!", "Wähle Deine Einstellung!", "Liebe die Kinder bedingungslos!", "Gib den Kindern Zeit für ihre Entwicklung!", "Wir haben Zeit für die Bildungsgeschichten der Kinder." ...
  • Schulung des "positiven Schwanenblicks" nach Ruth Cohn sowie ihrer humanistischen Thesen - „Authentische Leiter zeigen Leidenschaft für ihre Ziele, praktizieren beständig ihre Werte und führen sowohl mit ihrem Herzen als auch mit ihrem Kopf. Sie schaffen lang anhaltende, bedeutsame Beziehungen und haben die Selbstdisziplin, Ergebnisse zu erzielen. Sie wissen, wer sie sind.“ Wendy Lee, Fachtag in Herrenberg
  • Vermittlung der Lerndispositionen mit genauerer Erklärung und mit Methoden zur besseren Verinnerlichung (siehe Entwicklungsstern, Eisbergmethode, Mindmapmethode nach Anne Kebbe in der Präsntation I zu finden), was die Zwischennuancen der einzelnen Lerndispositionen sind und wie diese in die Bildungs- und Lerngeschichte mit einfließen können - Es gibt mehr als fünf vordergründige Lerndispositionen, auch wenn diese unter der Lerndisposition „Lerngemeinschaft“ subsummiert werden können. Z. B. ist nach Anne Kebbe „sich vergleichen“ eine wichtige weitere Lerndisposition und unter dem Eisberg befindet sich dann die Motivation der "Selbsteinschätzung". Genauso ist die Lerndisposition „sich entscheiden“ eine ergänzende Lerndisposition und unter dem Eisberg befindet sich dann die "Selbstverantwortung". Ebenso ist die Lerndisposition „sich Ziele setzen“ denkbar und unter dem Eisberg befindet sich dann die „Sinnfindung“ usw. Diese drei weiteren Lerndispositionen werden zum Teil schon bei 5-6-jährigen und vor allem bei Hortkindern beobachtet. Deshalb sollten sie ebenso mit vermittelt und angesprochen werden.
    Lerndispositionen beschreiben „ein Repertoire an Lernstrategien und Motivation, mit dessen Hilfe ein lernender Mensch Lerngelegenheiten wahrnimmt, sie erkennt, auswählt, beantwortet oder herstellt und das er aufgrund seiner Lernbemühungen fortwährend erweitert.“ Leu u. a., 2007, S. 49.
  • Nicht nur Definitionen vermitteln ist wichtig, sondern diese mit Leben und mit Alltagssituationen füllen: Wenn ich interessiert bin, wie habe ich es gemacht? Wie hat es der andere gemacht? Was waren seine Bedürfnisse? - die motivationale Perspektivenübernahme schulen
  • Was sind Lernstrategien und wie können sie beobachtet werden? Was sind denn die vielen unterschiedlichen Motivationen, z. B. bei Interesse? Welche Art von Interesse ist es? Ist es Ich-Interesse, Objektinteresse, Umweltinteresse? usw.
  • Viele von diesen angesprochenen Punkten sind oft nicht klar und es braucht dringend in der Vermittlung die Konkretisierung, damit es von den Praxiskräften verstanden und umgesetzt werden kann. Sehr gute Erfahrungen habe ich mit der Eisbergübung gemacht, denn wer sich selbst versteht, versteht auch andere.
  • Was steckt hinter dem WIE ein Kind etwas tut? - das Thema hinter dem Thema finden - Aber nicht immer gibt es ein Thema oder einen roten Faden.
  • Was ist die Stufe der nächsten Entwicklung (Wygotzki)?
  • Aufbau eines Gefühls- und Wertebewusstseins, damit diese Erkenntnisse ebenso in die Bildungs- und Lerngeschichte mit einfließen können.
  • stiftlose intuitive Beobachtungskompetenz oder höchstens Stichpunkte und keine ausführliche Beobachtungsdokumentation - Das permanente Schreiben „stresst“ die pädagogischen Fachkräfte und sie geben mit der Zeit auf. Das ist leider die Erfahrung aus vielen Einrichtungen.
  • Training der Merkfähigkeit und der Intuition notwendig - Dieses Training kann mit EOL – Erfahrungsorientiertes Lernen - geschult werden. Dazu gibt es sehr gute Ergebnisse und Rückmeldungen in meinen Bildungs- und Lerngeschichten-Seminaren und Lehrgängen.
  • Schreibwerkstatt: Wie schreibe ich spielerisch eine Geschichte aus dem Herzen? Schreiben ist leicht. - Schreibblockaden spielerisch auflösen - Es geht nicht um Perfektion.
  • Ergänzende Methoden zur Implementierung: Kinderinterview usw.
  • Partizipative einleitende weitere Schritte – Zusammenhänge mit anderen pädagogischen Konzepten und Bildungsplänen: Zu welchem Bildungs- und Entwicklungsfeld kann die Beobachtung eingeordnet werden?
  • Es braucht ebenso den Fokus darauf, wie die Lerndispositionen für Kinder mit Behinderungen in den Einrichtungen umgesetzt werden können.
3. Welche Kompetenzen/Fertigkeiten werden mit den Inhalten vermittelt?
  • Beobachtungskompetenz
    Strategien erkennen und durchschauen.
    Gefühls- und Wertekenntnis (nach meiner Erfahrung kaum vorhanden).
    Schulung der Merkfähigkeit.
  • „Magische“ Schreibkompetenzen
    Überzeugungskompetenz entwickeln: Eine Lerngeschichte zu schreiben, ist Gegenseitige Wertschätzung und keine Belastung. Die Kompetenz die eigene Lernfreude beim Schreiben der Lerngeschichte zu spüren und weiterzugeben. Es braucht entflammte PädagogInnen, dann werden sie automatisch die notwendigen Kompetenzen ausbauen und weitergeben = Aktivierung der Begeisterungskompetenz. Ohne geht es nicht. Ohne gehen die Lerngeschichten wie so oft in der Praxis unter oder verwässern.
  • Kommunikations- und Dialogkompetenzen bei Herausforderung
    Wie sehe ich das Kind und wie kommuniziere ich mit ihm?
    Adultismusbewusstsein entwickeln.
  • Interaktions- und Spiegelungskompetenzen
    Wie tritt die Pädagogische Fachkraft forschend in den Kontakt. „Willst Du hören,
    was ich gesehen habe?“ „Ist es in Ordnung für Dich, wenn ich Dir beim Spielen zuschaue?“ Partizipative Methodenkompetenzen evtl. über einen Fragekatalog entwickeln. Wenn ein Kind nicht möchte, kann ich es annehmen? Was spiegelt mir das Kind? Dies zu hinterfragen, stärkt die Beziehungskompetenz.
  • Strukturkompetenzen im Team und bei der Beobachtung
    z. B. Mind-Map-Kompetenzen entwickeln

Aktive Bildungspartnerschaft

„Eine (Aktive) Bildungspartnerschaft beinhaltet eine gut funktionierende Zusammenarbeit unter Personen oder Institutionen mit dem Ziel, die Bildungsprozesse und Bildungswege „ihrer“ Kinder zu unterstützen.“
Aus Marie Meierhofer, Institut für das Kind, Bildungspartnerschaften... – Erfahrungen und Ergebnisse aus 2 Jahren Projektarbeit.

1. Wie gelingt eine "Aktive Bildungspartnerschaft" in der Praxis?
2. Wie können Elterngespräche gelingend geführt werden?

Diese Fortbildung gibt Ihnen die passenden Antworten.
Die Präsentation zu "Aktive Bildungspartnerschaft" können Sie hier herunterladen.
Eine weitere ressourcenorientierte Fortbildung: "Ohne Eltern geht es nicht", finden Sie hier.

Partizipation

Die Kinderstube der Demokratie - Hier bestimmen ALLE mit.
  1. Die Beteiligung der Kinder braucht eine Einigung des gesamten Teams.
  2. Die Beteiligung der Kinder braucht die Reflexion des Umgangs mit Macht.
  3. Die Beteiligung der Kinder gelingt nur, wenn die pädagogischen Fachkräfte selbst über Beteiligungsthemen und -formen entscheiden.
  4. Partizipation entsteht durch Erfahrung und Reflexion.
  5. Die Beschäftigung mit Partizipation ist auch ein Teamentwicklungsprozess.
Korczak Eigene SorgenDie Präsentation zur Einführung von mehr Partizipation - bis zur Implementierung eines Kinderrates finden Sie hier.

Eine Ausschreibung zur Einführung von Partizipation können Sie hier herunterladen. Partizipation funktioniert nur im Balance der beiden Werte: Selbstbestimmung und Verantwortungsübernahme für die Belange der Gruppe.
Partizipation neu Seite 016

Inhalte einer mehrtägigien Fortbildung könnten wie folgt aussehen:

  1. Begrüßung – Partizipationserinnerungen, Vorstellung des Ablaufs und der fünf zentralen Punkte des Fortbildungskonzeptes nach der Kinderstube der Demokratie von Raingard Knauer
  2. Videos von Janusz Korczak und weitere partizipative Impulse
  3. Input: Vorstellung des Projektes: Die Kinderstube der Demokratie (Kaffepause)
  4. Expertenhearing zu den Kernaussagen (Texte von Raingard Knauer) und partizipative Wertefindung mit konkreten Handlungsoptionen und praktischen Beispielen (Mittagspause)
Gruppenarbeit:
  1. Die Kinderrechte von Janusz Korczak im Vergleich zu den Kinderrechten der UN-Konvention – (siehe Arbeitshilfe)
  2. Adultismusreflexion mit dem Adultismusplakat Verlag: das netz
  3. KAWA nach V. B. Birkenbihl – PARTIZIPATION
  4. Themenkarten – Mindmap- oder Spickmap-Methode nach Dorothee Jacobs – Zugang zum Thema
  5. Evtl. nach Wunsch anstatt Gruppenarbeit: World-Café – Thema „Macht“ und „Vorurteile“ (Kaffeepause)
  6. Partizipationsspaziergang durch die Einrichtung
  7. Rechte- und Pflichtenkatalog entwickeln nach J. Korczak (siehe auch PPP: Empathie und Janusz Korczak)
  8. Ausblick für den zweiten Tag und weitere Wünsche

Adultismus

Sei still und halt den Mund! Dafür bist Du noch zu jung ....
Gedanke modifizierbarWer kennt diese Sätze nicht? Wie kann man etwas, das man möchte, ich einer anderen Art und Weise ausdrücken? Diese Fortbildung zeigt einfühlsam, wie es geht.

Dieses wichtige Thema ist zum Glück immer gefragter, weil Adultismus das entfernte Gegenteil von Partizipation ist. Immer bei Zwang hört Partizipation auf. Wir können Kinder nur ermutigen und einladen, etwas zu tun. Das ist kooperative Bildung.

„Diskriminierung beginnt dann „[...] bei der Art und Weise in der wir mit Kindern sprechen, schließt zahlreiche unbegründete Selbstbestimmungs- und Freiheitseinschränkungen ein und gipfelt in physischer Gewalt gegenüber Kindern.“ (Ritz 2008b, 47).

Hinterfragen oder fragen Kinder und junge Menschen etwas, geschieht es nicht selten, dass sie mit Sätzen wie „Dafür bist du noch zu jung!“ oder „Das ist nichts für Kinder!“ abgefertigt werden. Es wird gar nicht erst versucht, Antworten und Erklärungen zu finden und den Kindern den Zugang zu den verschiedenen Bereichen zu ermöglichen. Bei den meisten Diskriminierungsformen gibt es besondere Regeln, die nur für die jeweilige Personengruppe gelten. So auch beim Adultismus, wenn Erwachsene Regeln aufstellen, die für die Kinder gelten, jedoch nicht für sie selbst“ (vgl. Ritz 2008b, 48).

Die Präsentation können Sie hier herunterladen.
Eine ähnliche Präsentation, jedoch mit dem Schwerpunkt Macht und Machtbasen - entstand am Fachtag von Berlin 2015 - Was macht Macht mit mir?

Die Kraft der Wut

Mit Wut in Kitas konstruktiv umgehen - Die Präsentation dazu können Sie hier herunterladen.
Kinder lsen

Konflikte mit Kindern lösen


Die Präsentation können Sie hier herunterladen.
Konflikte mit Kindern lösen Seite 001Konflikte mit Kindern lösen Seite 004Konflikte mit Kindern lösen Seite 035

Professionelles Auftreten für Leitungen

Die Präsentation können Sie hier herunterladen.
Professionelles Auftreten Seite 01Professionelles Auftreten Seite 03Professionelles Auftreten Seite 04
Professionelles Auftreten Seite 06Professionelles Auftreten Seite 19Professionelles Auftreten Seite 48

Konzeptionsentwicklung


ZieleIn der Fachliteratur wird unter Konzeption die Umsetzung eines Konzepts unter Einbeziehung der Leitbilder als verbindliche Darstellung aller inhaltlichen Punkte, die in einer Kindertageseinrichtung für die Kinder, Eltern, MitarbeiterInnen, für den Träger und für die Öffentlichkeit relevant sind, gesehen.
Die Konzeption informiert, wie gearbeitet wird und welche Ziele wann und wie erreicht werden sollen. Zugleich ist sie die Richtlinie für deren Erreichung und der Maßstab einer kontinuierlichen immanenten Reflexion.
Die Konzeption ist zeitlich limitiert und sie wird dann fortgeschrieben, wenn die früheren Formulierungen mit der Zeit nicht mehr oder nur ungenau zutreffen. Vieles verändert sich und ist im Fluss ...
Eine Konzeption verändert sich, weil neue MitarbeiterInnen die einst formulierten Ziele und Vereinbarungen hinterfragen.
Sich neuen Gedanken zu stellen, ist Sinn und Zweck einer Konzeptionsfortschreibung.

Meine Konzeptionserfahrung aus vielen Kitas ist in der folgenden Präsentation zusammengestellt. Sie können diese hier herunterladen.
Koffer


 

Tintenfischmethode

Übung: Erfinde mich neu

Diese Octopus-Methode ist eine ganzheitliche Reframingsmethode (Re-Organisationsmethode). Sie können Sie allein oder im Team bzw. in einer Gruppe durchführen. Sie kann auch auf eine Familie oder auf Ihre Nachbarn übertragen werden.

Denken Sie an ein Ihnen bekanntes Kind mit einem herausfordernden Verhalten. Einer in der Gruppe erzählt etwa fünf Minuten alles, was ihm zum ausgewählten Kind einfällt (auch seine Sozialisation).

1. Welche negativen Eigenschaften fallen Ihnen zu diesem Kind ein?

2. Malen Sie ein Octopusbild mit jeweils so vielen Armen wie Sie negative Eigenschaften identifizieren können und schreiben Sie diese in die Arme hinein.

3. Stellen Sie sich vor, Sie wären ein Kind mit mindestens fünf von diesen negativen Eigenschaften. Sie wissen, dass eine Eigenschaft allein schon ausreicht, damit die anderen Sie als „schreckliches“ Kind bezeichnen.
Wie würden Sie sich fühlen, wenn Sie so ein „schreckliches“ Kind wären?
Wovor hätten die anderen am meisten Sorge und Angst, wenn Sie in der Nähe wären?

4. Weiten Sie nochmals Ihre Perspektive. Schreiben Sie positive Eigenschaften des Kindes um die Arme herum. Wie viele fallen Ihnen ein? Ist das Kind immer noch so „schrecklich“?

5. Malen Sie in den Tintenfisch mit einem roten Stift einen Bauch. Was braucht das Kind?

6. Was brauchen Sie, um diese negativen Eigenschaften in eine positive zu reframen? Malen Sie ein goldenes Band um den Octopus und schreiben Sie darin hinein, was Sie brauchen, um das Kind auch mit seinen positiven Eigenschaften, besonders in herausfordernden Momenten, sehen zu können.

7. Setzen Sie dem Tintenfisch noch eine Krone auf. Welche Glaubenssätze/Gedanken benötigen Sie, um über das Kind in Zukunft positiver zu denken?

Die Erkenntnis in einer Gruppe war: Jedes Kind hat Liebe verdient. Ist das nicht ein wunderbares Ergebnis?


Bilde Menschen

 

Bildungsinstitut für Empathie
Theresia Friesinger
Keltenstraße 69
72160 Horb am Neckar
Telefon 07486 979175
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www.bildungsinstitut-fuer-empathie.de
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